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Gehaltserhöhung bei einem Jobwechsel

Freitag, den 2. Oktober 2009

Wenn Sie Ihren Job wechseln, so sollten Sie diese Gelegenheit auch dazu nützen um ein höheres Gehalt zu fordern. Es ist nämlich meist einfacher beim neuen Arbeitgeber mehr zu verlangen, als beim bisherigen Arbeitgeber, denn wenn Sie sich selbst gut verkaufen können, so ist der neue Arbeitgeber auch gerne bereit Ihnen mehr zu bezahlen, damit Sie überhaupt erst die neue Stelle annehmen.

Der bestehende Arbeitgeber hingegen weiß bereits genau, was Sie leisten können und er weiß auch, dass erfahrungsgemäß mehr Gehalt nicht mehr Leistung zur Folge hat, sondern nur dafür sorgt, dass Sie nicht unzufriedener werden. Das bedeutet er hätte nicht wirklich einen großen Nutzen davon Ihnen mehr zu bezahlen. Für den neuen Arbeitgeber kann es sich hingegen durchaus lohnen, Ihnen mehr zu bezahlen, denn neue Mitarbeiter bringen oft neuen Schwung in das Unternehmen. Sie sehen oft Dinge, die langjährige und mittlerweile betriebsblinde Angestellte nicht mehr sehen. Auch Kunden merken oft schnell, dass ein neuer Wind weht und das mach sich bezahlt.

Bedenken Sie bei Ihren Gehaltsverhandlungen nicht über das Ziel hinauszuschießen. Wenn Sie im ersten Bewerbungsgespräch gleich überzogene Gehaltsvorstellungen an den Tag legen, so könnte das einen negativen Eindruck beim Entscheidungsträger machen. Bleiben Sie realistisch und versuchen Sie herauszufinden, wo die gehaltsmäßige Schmerzgrenze liegt.
Darüber hinaus sollten Sie vor Bekanntgabe Ihrer Gehaltswünsche genau erfragen, welche Aufgabenbereiche und welche Verantwortung Sie übernehmen werden. Sie sollten die Gehaltsforderungen nicht in den Mittelpunkt des Gesprächs rücken, sondern versuchen sich in die Lage des Personalverantwortlichen zu versetzen. Wenn Sie dann eruiert haben, worauf Ihr Gegenüber den größten Wert legt, können Sie auch bei der Verhandlung um die Höhe Ihres Gehalts punkten.

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